Bezirkswanderung der Abteilung Rummenohl-Priorei am 5.09.2026

Wir wandern auf dem A 4. Antonius Warmeling war nicht nur unser Wanderführer an diesem Tag, sondern gab auch als Naturschutzwart fachliche Erläuterungen über den derzeitigen Zustand unseres Waldes. Als im Januar 2007 – also vor fast 20 Jahren – Kyrill über unsere Stadt fegte und die Bäume wie Streichhölzer umknickten, hatte man das Gefühl, dass es nie wieder Wald – wie wir ihn kannten geben wird; die Wunden sind immer noch zu sehen. Teilweise wurden die betroffenen Flächen aufgeforstet, aber teilweise sind die Schäden noch deutlich sichtbar. Als ob Kyrill nicht schon genug Schaden angerichtet hat, fielen die Borkenkäfer über unsere Nadelwälder her; auch hier strecken sich die kahlgefressenen Stämme – nicht alle wurden abgeholzt – wie Mahnmale in den Himmel, der an diesem Tag wunderschön blau war.

Nach einer Stunde stand unserer Verpflegungswagen auf einer Freifläche mit einem herrlichen Ausblick – sowohl in die Landschaft als auch auf den kleinen Imbiss und die Getränke (incl. eines Schnäpschens) bereit.

Es wurde ausgiebig geschnuckert und getrunken (der Flüssigkeitshaushalt musste schließlich aufgefüllt werden), bevor es weiterging.

Auf der Terrasse des Hotel Dresel machten sich 35 Wanderinnen, Wanderer und Gäste, über die vorbereitete Curry-Wurst her. Wir sagen: Vielen Dank!

Spargelfahrt am 11. Juni 2026 nach Geldern

In diesem Jahr führte uns die alljährliche Spargelfahrt nach Geldern ins Restaurant „Haus Eyckmann“. 35 Wanderfreundinnen, Wanderfreunde und Gäste freuten sich auf eine Menge leckeren Spargel. Unsere Erwartungen wurden – bei fast allen Mitfahrerinnen und Mitfahrern – nicht enttäuscht. Nach dem ausgiebigen Essen und dem Kaffee danach, fuhren weiter in die Niederlande zum Schloss Arcen. Der Schlosspark ist wunderschön und von den 35 Teilnehmern kannte Niemand dieses Ziel: Volltreffer. Das herrliche Schloss, der atemberaubende Schlosspark, die üppige Blütenpracht – einfach toll.

Frühlingsfest mit Ehrungen am 14.03.2026

Frühling lässt sein blaues Band flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon, wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich habe ich vernommen.

Herzlich willkommen zu unserem diesjährigen Frühlingsfest!

In diesem Jahr kamen zu unserem Frühlingsfest so viele Gäste – manche spontan -, dass sogar noch zusätzliche Tische und Stühle herangeschafft werden mussten. Doch für das Hotel Dresel ist das kein Problem; das Servicepersonal blieb vollkommen gelassen.
Besonders herzlich konnte ich unsere Gäste aus Boele, die uns heute den Vorzug vor dem Grünkohlessen des SGV Dahl gegeben hatten …

Wir beginnen mit dem Abendessen und machten danach mit dem offiziellen Programm weiter.

Zwei Wanderfreundinnen – Marianne Baumann und Ursula Modlich – wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Überreicht wurde die Urkunde vom SGV Arnsberg und die entsprechende Anstecknadel. Leider konnte Ulla Modlich aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Dann folgte die Ehrung der fleißigen Wanderrinnen und Wanderer aus dem Jahr 2025:
Platz 10 Rolf Kurch
Platz 9 Heidi Müller
Platz 8 Ruth Kipp
Platz 7 Kurt-Erhard Reinshagen
Platz 6 Waltraud Schulz
Platz 5 Hannelore Meyer
Platz 4 Marlies Kraus
Platz 3 Klaus Mattheissen
Platz 2 Wiltraud Reinshagen
Platz 1 Regina Kurch
Zur Belohnung gab es einen Zuschuss für das Abendessen.

Das alljährliche Rätsel hatte sich wieder Monika Paczynski ausgedacht:

Die 3 richtigen Antworten erhielten einen Gutschein für unsere Fahrt zur Landesgartenschau in Neuss am 29.08.2026.

Danach gab es ausreichend Zeit für fröhliche Gespräche.

Weihnachtsfeier am 13.12.2025

Alle Jahre wieder – Weihnachtsfeier im Hotel Dresel mit allem was dazugehört:
Weihnachtslieder, Weihnachtsgeschichten, Weihnachts-Sketche, der Krabbelsack und auch auf manchem Teller ein Stück von der Weihnachtsgans.

Wir verlebten einen wunderschönen und stilvollen Abend!

Besichtigung des Bunkermuseums in Hagen am 24.01.2026

Im Januar machen wir keine Tageswanderung; wir gehen stattdessen in ein Museum. In diesem Jahr haben wir uns das Bunkermuseum in Hagen vorgenommen. Nicht alle waren „begeistert“, aber die die teilgenommen haben, waren tief beeindruckt. Das ist eben Geschichte.

Unsere kundige Begleiterin durch die Ausstellung hatte viel zu erzählen; selbst Zeitzeugen wurden von ihr zitiert. Unglaublich! Uns haben die Ausstellungsstücke schon sehr mitgenommen.

Der Bunker – ausgerichtet für 1300 Menschen – wurde im Ernstfall von mehr als 3000 belegt. Die Enge allein ist schon schlimm genug …

Das Kontrastprogramm hätte nicht größer sein können: Nach der Bunkerbesichtigung ging es ins Tortenparadies von Café Stich.

Ein lehrreicher Besuch ging dennoch fröhlich zu Ende.

Bezirkswanderung am 06.09.2025

Herrlicher Sonnenschein – wie bestellt – für eine schöne Wanderung!

Eigentlich stand unsere Bezirkswanderung unter keinem guten Stern: Der Wanderwart, der die Wanderung geplant hatte und führen sollte, war krank. Seine Frau, die sich ebenfalls gut auskennt: krank. Beide Wanderführerinnen: verreist. Da Bezirkswanderungen sowas wie „heilige Kühe“ sind, an denen man nicht rütteln darf, war ich gefordert. Obwohl mein Mann immer sagt, dass ich überhaupt keinen Orientierungssinn habe, ist die kleine Gruppe, die sich mir anvertraut hatte, gut aus den Dahler Wäldern zurückgekehrt.

Natürlich habe ich mich gut vorbereitet: Mit unserer Wanderführerin Ruth Kipp habe ich die geplante Strecke abgelaufen. An jeder Abzweigung habe ich – wie bei Hänsel und Gretel – mittels einer Rolle rotes Geschenkband einen Orientierungspunkt hinterlassen. Geht doch!

Die Wanderung führte uns über den Dahler Höhenweg! Kleiner Zwischenstopp am Rumscheider Weg; es erwarteten uns kleine Leckereien. Es ging dann noch ein knappes Stündchen weiter bis wir in der Dahler Stube bei Christa und Reinhold Pfeiffer eintrafen und uns an einem leckeren Grill- und Salatbuffet sattessen konnten.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Leider war die Gruppe sehr klein; wir konnten nur 5 Gäste vom SGV Hagen begrüßen (2 kamen später, eine kam noch später, dann gingen 2 auf die Suche nach der Dritten und waren bei der Wanderung nicht mehr gesehen …). Vielleicht wird es ja in 2026 besser; auf jeden Fall ist bereits eine schöne Wanderung geplant, die unser Naturschutzwart Antonius Warmeling führt, und eine leckere Einkehr ins Hotel Dresel bestellt.

Trotzdem: Frisch auf!
Regina Kurch

Eine Seefahrt, die ist lustig … Tagesausflug am 30.08.2025 zum Duisburger Binnenhafen und nach Mülheim zur Ruhrnatur

Es war ein Samstag und es war früh, sehr früh … Unser Weg war – wegen der vielen Unwegsamkeiten auf unseren Autobahnen – unberechenbar, daher gingen wir auf Nummer Sicher: Abfahrt ab Rummenohl 6.30 Uhr. 44 Vereinsmitglieder und Gäste machten sich auf den Weg nach Duisburg. Unser Besuch galt dem größten Binnenhafen der Welt; richtig gelesen – der Welt! Wir hatten den „Ausflugsdampfer“, den fröhlichen Kapitän und das nette Servicepersonal ganz für uns: Sonderfahrt.

Wir hatten unser Ziel erreicht!

Er begrüßte uns direkt am Hafenbecken: Tatort-Kommissar Horst Schimanski alias Götz George; sogar eine Straße gzw. Gasse ist nach ihm benannt.

Alle an Bord, alle mit Getränken – vor allen Dingen dem Morgenkaffee – versorgt; Leinen los.
Ein bisschen Information muss sein: Der Duisburger Binnenhafen ist eine der großen Handels- und Verkehrsdrehscheiben der Region an Rhein und Ruhr. In einem Umkreis von 150 Kilometern leben ca. 30 Millionen Verbraucher. Jetzt noch ein wenig Statistik zum Staunen: Mit 21 Hafenbecken, einer Wasserfläsche von mehr als 180 Hektar (etwa 25.000 fussballfelder), einer Uferlänge von etwa 40 Kilometern und einer Gesamtfläche von mehr als 10 km² hat der Duisburger Hafen eine herausragende Stellung für Logistik und Transport im Wirtschaftsleben der Region und weit darüber hinaus. Die Ursprünge des Hafens lassen sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen, doch so weit wollen wir nicht zurückgehen.

Jetzt kam uns aber zuerst die Zukunft entgegen; ein Forschungsschiff der Uni Duisburg, das in naher Zukunft (der Kapitän schätzte in 10 Jahren) ohne Schiffsführer fahren wird.

Kunst am Hafen: Poseidon, der Gott der Meere und Flüsse grüßt vom Ufer. Manche sagen, dass der Alt-Kanzler Schröder Modell gestanden hat. Na, ich weiß nicht …

Wir fuhren kreuz und quer durch das Hafenbecken, das viele Seitenarme hat. Obwohl es
– für uns – Wochenende war, wurde überall gearbeitet; die Fracht will eben bearbeitet werden. Die 2 Stunden Fahrt ist wie im Flug vergangen, allerdings lag das auch an den launigen Erklärungen des Kapitäns. Vielen Dank dafür!

Unser nächstes Ziel war das Haus Ruhrnatur in Mülheim a.d.Ruhr.
Erlebnis Wasser, Klima und erneuerbare Energien. Das Erlebnismuseum wurde 1992 durch die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) in einem denkmalgeschützten ehemaligen Schülerbootshaus eingerichtet. Fische der Ruhr, Kleintiere unter dem Mikroskop, Geräusche und Gerüche lassen das Ökosystem Ruhr hautnah erleben. Seit dem Frühjahr 2010 wird die Ausstellung um die Themen Klima und regenerative Energien erweitert. Ein schönes „Museum zum Anfassen“, insbesondere für Schulklassen sowie Eltern mit Kindern, die viel ausprobieren konnten.

Unter sachkundiger Führung machten wir einen Rundgang.

Jetzt ging es in das Wasserwerk, aber nicht ohne Schutzkleidung …

Zum Abschluss haben wir uns dann unter dem Mikroskop noch sehr erstaunliche Dinge angesehen, die in der Ruhr so herumschwimmen …

Die beiden freundlich dreinblickenden Gesellen sind in der Natur gar nicht so freundlich; Biber und Bisam können der Umwelt große Schäden zufügen …

Wir hatten einen schönen Tag und haben viel dazugelernt.

Bleibt alle fröhlich und möglichst gesund!
Regina Kurch

Wanderreise vom 28.05.-01.06.2025 nach Baiersbronn

Endlich wieder eine gemeinsame Reise: Unser Ziel ist Baiersbronn im schönen Schwarzwald; von dort aus waren viele Ausflüge in die Umgebung geplant.

Die Begrüßung war sehr lecker, denn unser „Reiseleiter“ Sigfrid Meyer (selbst ein Schleckermäulchen) hatte – standesgemäß – für jeden ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte bestellt. Nach dem Verzehr hatten einige Mitreisende angeblich schon einen Schwipps …

Als das Kaffeetrinken vorbei war, haben wir uns erst einmal die (Wander)-Beine etwas vertreten, denn für 18 Uhr war unser Abendessen bestellt.

Unser Reiseprogramm fing am Himmelfahrtstag an. Wir wollte, konnte sich einer kleinen Busfahrt durch den Nordschwarzwald anschließen: Die Badische Weinstraße, Offenbach und Gengenbach waren das Ziel.

Eine 6-er Gruppe hatte sich für den Besuch der Gartenschau Baden-Württemberg, die zwischen Baiersbronn und Freudenstadt angelegt ist, entschieden. Es hieß 8 km zu gehen.

Der Spaß mit den roten Schuhen zog sich durch die gesamte Gartenausstellung

Nachdem wir die Gartenschau sehr genossen hatten, gab es in Freudenstadt noch ein dickes Eis und dann fuhren wir zurück nach Baiersbronn. Die Busfahrer erwarteten uns bereits.

Nächster Tag: Treffen um 9 Uhr und ab ging die Fahrt nach Freiburg. Unsere fleißige Busfahrerin und unser toller Reisebegleiter fuhren uns über Freudenstadt, Kinzigtal, Wolfach, Gutach, Hornberg, Triberg, Furtwangen nach St. Märgen und St. Peter.

Auf dem Weg nach Freiburg machten wir in der Dorotheenhütte in Wolfach einen kleinen Zwischenstopp.Hier wird immer noch die Kunst der Glasbläserei betrieben.

Weiter ging es zum Mummelsee; einige Mitreisende wanderten einmal herum, andere gingen etwas leckeres Einkaufen; jeder wie er mag.

In Freiburg unternahmen wir einen kleinen geführten Stadtrundgang, aßen auf dem Markt – auf Empfehlung unseres Reisebegleiters – eine „rote Wurst“ und gingen dann auf eigene Faust ein wenig durch Freiburg.

Lustig waren auch die „Bächle“, die sich die quer durch Freiburg ziehen. Nicht nur die Kinder hatten ihren Spaß! Allerdings musste man aufpassen, dass man nicht hineinfiel.

Dann kamen wir nach Baden-Baden! Diese Stadt hat nichts von ihrer Eleganz verloren.

Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kleinen Zwischenstopp an der Forbach-Talsperre.

Wir haben sooo viel gesehen, aber auch die schönste Reise hat einmal ein Ende.
Das Hotel war wieder einmal toll, die Organisation durch Sigfrid Meyer war wieder super, die Stimmung in der Gruppe war fröhlich, unsere fahrerin Bianca von Fischer Reisen hat uns sicher hin- und zurückgefahren! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und die nächste Reise und sind gespannt, was unser Reise-Wart sich für 2026 ausgedacht hat…

Bleibt alle gesund und fröhlich, auf das wir uns im nächsten Jahr irgendwo in Deutschland zu einer schönen Wanderreise wiedersehen!

Frisch auf!
Regina Kurch

Spargelfahrt 2025 nach Senden und Besuch Schloss Nordkirchen

Endlich wieder Spargelzeit!
Am 15. Mai 2025 machten wir uns auf nach Senden zum Spargelhof Grothues-Potthoff, um uns an dem wunderbaren Gemüse satt zu essen …

Unser Bus war mit fast 50 Personen besetzt; alle freuten sich auf die schöne Fahrt – auch das Wetter spielte mit!

Nach dem ausgiebigen Essen – Spargel soviel man wollte bzw. konnte – hatten wir noch ausreichend Zeit, um in dem schönen Hofladen einzukaufen.

Unsere Weiterfahrt brachte uns zum Schloss Nordkirchen; leider war das Schloss eingerüstet (man kann ja nicht an alle Unwegsamkeiten denken), aber die Umgebung war wunderschön!

Einige Mitreisende besuchten sogar noch das Schloss-Café …

Unsere Fahrerin Bianca hat uns gut und sicher wieder nach Hause gefahren; dafür vielen lieben Dank!

Bis zur nächsten Fahrt (schon bald)
ein fröhliches FRISCH AUF
Regina Kurch

Besuch des Stadtmuseums Hagen am 25.01.2025: Die Hagener Stadtgeschichte in einem Museum

Unsere erste Aktivität in jedem neuen Jahr ist der Kultur gewidmet. Diesmal besuchten wir – sehr heimatverbunden – das Stadtmuseum unserer Stadt. Der Besuch fand großes Interesse: 24 Wanderfreundinnen und -freunde nahmen teil.

Endlich hat das Museum seinen ihm zustehenden Standort gefunden!

Zur Vorgeschichte:
Das heutige Stadtmuseum gehört jetzt zum „Museums-Quartier“; vereint mit dem Karl Ernst Osthaus-Museum und dem Schumacher-Museum. Das Gebäude im klassizistischen Architekturstil wurde 1866 erstmals bezogen vom königlich-preußischen Stadtgericht; 1925 zog das Landgericht dann in das Gerichtsgebäude an der Heinitzstraße um. Bis zu einem Luftangriff 1943 wurde das Haus von der städtischen Bauverwaltung genutzt. Nach dem Wiederaufbau 1946 (bis 1978) richtete sich hier die Polizeidirektion (bis sie ein eigenes Gebäude bekam) ein. Das Gebäude an der Hochstraße wurde vom Land NRW übernommen und 1987 wurde hier bereits das erste Hagener Geschichtsmuseum der Nachkriegszeit eröffnet. 1997 musste das Museum in die Wippermann-Passage in Hagen-Eilpe umziehen, wo es bis 2016 seinen Standort behielt. Die Räume im (jetzigen) Stadtmuseum wurden seinerzeit für Teile der städtischen Kultur und die Schulverwaltung der Stadt Hagen benötigt. Am 09. September 2024 wurde nach aufwendigen Umbauarbeiten (über Kosten sprechen wir hier mal nicht) das Stadtmuseum am heutigen (hoffentlich dem endgültigen) Standort feierlich eröffnet.

Die Hagener Stadtgeschichte beginnt im Jahr 775: Westfalen und die Region mit der ersten Erwähnung der Syburg. Viele Artefakte wie z.B. eine Gürtelschnalle aus dem 7./8. Jahrhundert, ein Kettenhemd aus dem Mittelalter, Helme und Hellebarden, die wir nur aus Ritterfilmen kennen, eine alte Glocke der Elseyer Stiftskirche (geht man an ihr vorbei, fängt sie an zu schlagen) Objekte von Hagener Dynastien wie der Familie Harkort (alte Uhr), Zeugnisse des Nationalsozialismus in unserer Stadt bis hin zu einer Fassadenplatte des ehemaligen Sparkassenhochhauses des „Langen Oskar“ sind hier zu sehen.

Besonders schön ist der reich verzierte Hammer, mit dem am 15. Mai 1899 der Grundstein für das ursprüngliche Hagener Rathaus gelegt wurde. Die damalige Stadtverwaltung (konnte es sich leisten) bestellte beim Münchener Hofgoldschmied Theodor Heiden eine Kopie des von Michelangelo gestalteten Zeremonialhammers: Den sogenannten Rathaus-Hammer.

Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Jetzt die Frage zum Schluß: Was steht am Ende eines jeden (Wander-)Weges:
Natürlich ein Kuchenteller!

Frisch auf!
Regina Kurch