Alle Jahre wieder – Weihnachtsfeier im Hotel Dresel mit allem was dazugehört: Weihnachtslieder, Weihnachtsgeschichten, Weihnachts-Sketche, der Krabbelsack und auch auf manchem Teller ein Stück von der Weihnachtsgans.
Wir verlebten einen wunderschönen und stilvollen Abend!
Im Januar machen wir keine Tageswanderung; wir gehen stattdessen in ein Museum. In diesem Jahr haben wir uns das Bunkermuseum in Hagen vorgenommen. Nicht alle waren „begeistert“, aber die die teilgenommen haben, waren tief beeindruckt. Das ist eben Geschichte.
Unsere kundige Begleiterin durch die Ausstellung hatte viel zu erzählen; selbst Zeitzeugen wurden von ihr zitiert. Unglaublich! Uns haben die Ausstellungsstücke schon sehr mitgenommen.
Der Bunker – ausgerichtet für 1300 Menschen – wurde im Ernstfall von mehr als 3000 belegt. Die Enge allein ist schon schlimm genug …
Das Kontrastprogramm hätte nicht größer sein können: Nach der Bunkerbesichtigung ging es ins Tortenparadies von Café Stich.
Ein lehrreicher Besuch ging dennoch fröhlich zu Ende.
Herrlicher Sonnenschein – wie bestellt – für eine schöne Wanderung!
Eigentlich stand unsere Bezirkswanderung unter keinem guten Stern: Der Wanderwart, der die Wanderung geplant hatte und führen sollte, war krank. Seine Frau, die sich ebenfalls gut auskennt: krank. Beide Wanderführerinnen: verreist. Da Bezirkswanderungen sowas wie „heilige Kühe“ sind, an denen man nicht rütteln darf, war ich gefordert. Obwohl mein Mann immer sagt, dass ich überhaupt keinen Orientierungssinn habe, ist die kleine Gruppe, die sich mir anvertraut hatte, gut aus den Dahler Wäldern zurückgekehrt.
Natürlich habe ich mich gut vorbereitet: Mit unserer Wanderführerin Ruth Kipp habe ich die geplante Strecke abgelaufen. An jeder Abzweigung habe ich – wie bei Hänsel und Gretel – mittels einer Rolle rotes Geschenkband einen Orientierungspunkt hinterlassen. Geht doch!
Die Wanderung führte uns über den Dahler Höhenweg! Kleiner Zwischenstopp am Rumscheider Weg; es erwarteten uns kleine Leckereien. Es ging dann noch ein knappes Stündchen weiter bis wir in der Dahler Stube bei Christa und Reinhold Pfeiffer eintrafen und uns an einem leckeren Grill- und Salatbuffet sattessen konnten.
Der Aufwand hat sich gelohnt. Leider war die Gruppe sehr klein; wir konnten nur 5 Gäste vom SGV Hagen begrüßen (2 kamen später, eine kam noch später, dann gingen 2 auf die Suche nach der Dritten und waren bei der Wanderung nicht mehr gesehen …). Vielleicht wird es ja in 2026 besser; auf jeden Fall ist bereits eine schöne Wanderung geplant, die unser Naturschutzwart Antonius Warmeling führt, und eine leckere Einkehr ins Hotel Dresel bestellt.
Es war ein Samstag und es war früh, sehr früh … Unser Weg war – wegen der vielen Unwegsamkeiten auf unseren Autobahnen – unberechenbar, daher gingen wir auf Nummer Sicher: Abfahrt ab Rummenohl 6.30 Uhr. 44 Vereinsmitglieder und Gäste machten sich auf den Weg nach Duisburg. Unser Besuch galt dem größten Binnenhafen der Welt; richtig gelesen – der Welt! Wir hatten den „Ausflugsdampfer“, den fröhlichen Kapitän und das nette Servicepersonal ganz für uns: Sonderfahrt.
Treffpunkt
Wir hatten unser Ziel erreicht!
Er begrüßte uns direkt am Hafenbecken: Tatort-Kommissar Horst Schimanski alias Götz George; sogar eine Straße gzw. Gasse ist nach ihm benannt.
Alle an Bord, alle mit Getränken – vor allen Dingen dem Morgenkaffee – versorgt; Leinen los. Ein bisschen Information muss sein: Der Duisburger Binnenhafen ist eine der großen Handels- und Verkehrsdrehscheiben der Region an Rhein und Ruhr. In einem Umkreis von 150 Kilometern leben ca. 30 Millionen Verbraucher. Jetzt noch ein wenig Statistik zum Staunen: Mit 21 Hafenbecken, einer Wasserfläsche von mehr als 180 Hektar (etwa 25.000 fussballfelder), einer Uferlänge von etwa 40 Kilometern und einer Gesamtfläche von mehr als 10 km² hat der Duisburger Hafen eine herausragende Stellung für Logistik und Transport im Wirtschaftsleben der Region und weit darüber hinaus. Die Ursprünge des Hafens lassen sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen, doch so weit wollen wir nicht zurückgehen.
Jetzt kam uns aber zuerst die Zukunft entgegen; ein Forschungsschiff der Uni Duisburg, das in naher Zukunft (der Kapitän schätzte in 10 Jahren) ohne Schiffsführer fahren wird.
Die Zukunft …… im Hintergrund die Vergangenheit
Kunst am Hafen: Poseidon, der Gott der Meere und Flüsse grüßt vom Ufer. Manche sagen, dass der Alt-Kanzler Schröder Modell gestanden hat. Na, ich weiß nicht …
Wir fuhren kreuz und quer durch das Hafenbecken, das viele Seitenarme hat. Obwohl es – für uns – Wochenende war, wurde überall gearbeitet; die Fracht will eben bearbeitet werden. Die 2 Stunden Fahrt ist wie im Flug vergangen, allerdings lag das auch an den launigen Erklärungen des Kapitäns. Vielen Dank dafür!
Unser nächstes Ziel war das Haus Ruhrnatur in Mülheim a.d.Ruhr. Erlebnis Wasser, Klima und erneuerbare Energien. Das Erlebnismuseum wurde 1992 durch die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) in einem denkmalgeschützten ehemaligen Schülerbootshaus eingerichtet. Fische der Ruhr, Kleintiere unter dem Mikroskop, Geräusche und Gerüche lassen das Ökosystem Ruhr hautnah erleben. Seit dem Frühjahr 2010 wird die Ausstellung um die Themen Klima und regenerative Energien erweitert. Ein schönes „Museum zum Anfassen“, insbesondere für Schulklassen sowie Eltern mit Kindern, die viel ausprobieren konnten.
Unter sachkundiger Führung machten wir einen Rundgang.
Frau Krohn vom Haus Ruhrnatur gibt Erklärungen zum WasserkraftwerkDer Wasserbahnhof – leider verfällt das Gebäude
Jetzt ging es in das Wasserwerk, aber nicht ohne Schutzkleidung …
Zum Abschluss haben wir uns dann unter dem Mikroskop noch sehr erstaunliche Dinge angesehen, die in der Ruhr so herumschwimmen …
Die beiden freundlich dreinblickenden Gesellen sind in der Natur gar nicht so freundlich; Biber und Bisam können der Umwelt große Schäden zufügen …
Wir hatten einen schönen Tag und haben viel dazugelernt.
Bleibt alle fröhlich und möglichst gesund! Regina Kurch
Endlich wieder eine gemeinsame Reise: Unser Ziel ist Baiersbronn im schönen Schwarzwald; von dort aus waren viele Ausflüge in die Umgebung geplant.
Die Begrüßung war sehr lecker, denn unser „Reiseleiter“ Sigfrid Meyer (selbst ein Schleckermäulchen) hatte – standesgemäß – für jeden ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte bestellt. Nach dem Verzehr hatten einige Mitreisende angeblich schon einen Schwipps …
Als das Kaffeetrinken vorbei war, haben wir uns erst einmal die (Wander)-Beine etwas vertreten, denn für 18 Uhr war unser Abendessen bestellt.
Unser Reiseprogramm fing am Himmelfahrtstag an. Wir wollte, konnte sich einer kleinen Busfahrt durch den Nordschwarzwald anschließen: Die Badische Weinstraße, Offenbach und Gengenbach waren das Ziel.
Eine 6-er Gruppe hatte sich für den Besuch der Gartenschau Baden-Württemberg, die zwischen Baiersbronn und Freudenstadt angelegt ist, entschieden. Es hieß 8 km zu gehen.
Der Spaß mit den roten Schuhen zog sich durch die gesamte Gartenausstellung
Nachdem wir die Gartenschau sehr genossen hatten, gab es in Freudenstadt noch ein dickes Eis und dann fuhren wir zurück nach Baiersbronn. Die Busfahrer erwarteten uns bereits.
Nächster Tag: Treffen um 9 Uhr und ab ging die Fahrt nach Freiburg. Unsere fleißige Busfahrerin und unser toller Reisebegleiter fuhren uns über Freudenstadt, Kinzigtal, Wolfach, Gutach, Hornberg, Triberg, Furtwangen nach St. Märgen und St. Peter.
Auf dem Weg nach Freiburg machten wir in der Dorotheenhütte in Wolfach einen kleinen Zwischenstopp.Hier wird immer noch die Kunst der Glasbläserei betrieben.
Weiter ging es zum Mummelsee; einige Mitreisende wanderten einmal herum, andere gingen etwas leckeres Einkaufen; jeder wie er mag.
In Freiburg unternahmen wir einen kleinen geführten Stadtrundgang, aßen auf dem Markt – auf Empfehlung unseres Reisebegleiters – eine „rote Wurst“ und gingen dann auf eigene Faust ein wenig durch Freiburg.
Lustig waren auch die „Bächle“, die sich die quer durch Freiburg ziehen. Nicht nur die Kinder hatten ihren Spaß! Allerdings musste man aufpassen, dass man nicht hineinfiel.
Dann kamen wir nach Baden-Baden! Diese Stadt hat nichts von ihrer Eleganz verloren.
Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kleinen Zwischenstopp an der Forbach-Talsperre.
Wir haben sooo viel gesehen, aber auch die schönste Reise hat einmal ein Ende. Das Hotel war wieder einmal toll, die Organisation durch Sigfrid Meyer war wieder super, die Stimmung in der Gruppe war fröhlich, unsere fahrerin Bianca von Fischer Reisen hat uns sicher hin- und zurückgefahren! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und die nächste Reise und sind gespannt, was unser Reise-Wart sich für 2026 ausgedacht hat…
Bleibt alle gesund und fröhlich, auf das wir uns im nächsten Jahr irgendwo in Deutschland zu einer schönen Wanderreise wiedersehen!
Endlich wieder Spargelzeit! Am 15. Mai 2025 machten wir uns auf nach Senden zum Spargelhof Grothues-Potthoff, um uns an dem wunderbaren Gemüse satt zu essen …
Unser Bus war mit fast 50 Personen besetzt; alle freuten sich auf die schöne Fahrt – auch das Wetter spielte mit!
Nach dem ausgiebigen Essen – Spargel soviel man wollte bzw. konnte – hatten wir noch ausreichend Zeit, um in dem schönen Hofladen einzukaufen.
Unsere Weiterfahrt brachte uns zum Schloss Nordkirchen; leider war das Schloss eingerüstet (man kann ja nicht an alle Unwegsamkeiten denken), aber die Umgebung war wunderschön!
Einige Mitreisende besuchten sogar noch das Schloss-Café …
Unsere Fahrerin Bianca hat uns gut und sicher wieder nach Hause gefahren; dafür vielen lieben Dank!
Bis zur nächsten Fahrt (schon bald) ein fröhliches FRISCH AUF Regina Kurch
Unsere erste Aktivität in jedem neuen Jahr ist der Kultur gewidmet. Diesmal besuchten wir – sehr heimatverbunden – das Stadtmuseum unserer Stadt. Der Besuch fand großes Interesse: 24 Wanderfreundinnen und -freunde nahmen teil.
Endlich hat das Museum seinen ihm zustehenden Standort gefunden!
Zur Vorgeschichte: Das heutige Stadtmuseum gehört jetzt zum „Museums-Quartier“; vereint mit dem Karl Ernst Osthaus-Museum und dem Schumacher-Museum. Das Gebäude im klassizistischen Architekturstil wurde 1866 erstmals bezogen vom königlich-preußischen Stadtgericht; 1925 zog das Landgericht dann in das Gerichtsgebäude an der Heinitzstraße um. Bis zu einem Luftangriff 1943 wurde das Haus von der städtischen Bauverwaltung genutzt. Nach dem Wiederaufbau 1946 (bis 1978) richtete sich hier die Polizeidirektion (bis sie ein eigenes Gebäude bekam) ein. Das Gebäude an der Hochstraße wurde vom Land NRW übernommen und 1987 wurde hier bereits das erste Hagener Geschichtsmuseum der Nachkriegszeit eröffnet. 1997 musste das Museum in die Wippermann-Passage in Hagen-Eilpe umziehen, wo es bis 2016 seinen Standort behielt. Die Räume im (jetzigen) Stadtmuseum wurden seinerzeit für Teile der städtischen Kultur und die Schulverwaltung der Stadt Hagen benötigt. Am 09. September 2024 wurde nach aufwendigen Umbauarbeiten (über Kosten sprechen wir hier mal nicht) das Stadtmuseum am heutigen (hoffentlich dem endgültigen) Standort feierlich eröffnet.
Die Hagener Stadtgeschichte beginnt im Jahr 775: Westfalen und die Region mit der ersten Erwähnung der Syburg. Viele Artefakte wie z.B. eine Gürtelschnalle aus dem 7./8. Jahrhundert, ein Kettenhemd aus dem Mittelalter, Helme und Hellebarden, die wir nur aus Ritterfilmen kennen, eine alte Glocke der Elseyer Stiftskirche (geht man an ihr vorbei, fängt sie an zu schlagen) Objekte von Hagener Dynastien wie der Familie Harkort (alte Uhr), Zeugnisse des Nationalsozialismus in unserer Stadt bis hin zu einer Fassadenplatte des ehemaligen Sparkassenhochhauses des „Langen Oskar“ sind hier zu sehen.
Besonders schön ist der reich verzierte Hammer, mit dem am 15. Mai 1899 der Grundstein für das ursprüngliche Hagener Rathaus gelegt wurde. Die damalige Stadtverwaltung (konnte es sich leisten) bestellte beim Münchener Hofgoldschmied Theodor Heiden eine Kopie des von Michelangelo gestalteten Zeremonialhammers: Den sogenannten Rathaus-Hammer.
Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Jetzt die Frage zum Schluß: Was steht am Ende eines jeden (Wander-)Weges: Natürlich ein Kuchenteller!
Am 7. September stand unser letzter Tagesausflug mit dem Bus auf dem Programm. Puh, wir mussten so früh aufstehen (und das an einem Samstag); Abfahrt ab Rummenohl um 7.00 Uhr. Unsere Boeler Wanderfreundinnen hatte es noch viel schlimmer getroffen; der Bus holte sie schon um 6.30 Uhr ab. Alle waren pünktllich, keiner hat verschlafen; es konnte losgehen.
Fischer-Reisen (unser gewohntes Busunternehmen) hatte uns einen neuen Fahrer geschickt: Marius (mit Frau und Kind). Am Ende des Tages waren wir sehr zufrieden mit dem netten Fahrer!
Unsere erste Station war das Schloss Weilburg
Um 10 Uhr begann unsere Führung: Der junge Mann, der uns in 90 Minuten durch das Schloss führte, erklärte uns mit blumigen Worten (er war bestimmt mal in einer Theater-WG) das Haus und das Leben des Fürsten. Leider war das Fotografieren im Schloss nicht gestattet; nur den Aufdruck auf dem T-Shirt des Begleiters durfte ich fotografieren.
Die meisten Artefakte sind über 300 Jahre alt, teilweise noch im Originalzustand. Am Meisten beeindruckt hat uns – glaube ich – das Badezimmer aus schwarzem Marmor, der in der näheren Umgebung abgebaut wurde, und die Art und Weise wie Fürstens seinerzeit zu baden pflegten und wie oft (alle 6 – 7 Wochen). Igitt!
Bevor es zum Mittagessen weiterging, hatten wir noch ein halbes Stündchen Zeit, um uns auf dem Marktplatz umzuschauen. Erst einmal einen Blick in die Schlosskirche werfen.
Nachdem der Fürst von Nassau-Weilburg nach Luxemburg fliehen musste (die Einzelheiten der Geschichte erspare ich mir an dieser Stelle) und dort – wenn ich mich richtig erinnere – als Großherzog weiterregierte. Nach seinem Tod wurde er in der Krypta der Schlosskirche in Weilburg beigesetzt. Noch heute finden dort die Großherzöge von Luxemburg ihre letzte Ruhestätte und die Krypta ist heute noch Luxemburgisches Staatsgebiet.
Auf dem Marktplatz gab es noch mehr zu sehen. Dort fand ein Oldtimer-Treffen statt und man konnte – gegen eine Spende mit einem dieser alten, wie neu aussehenden Autos, eine kleine Rundfahrt machen. Waltraut ließ sich das nicht zweimal sagen.
Dann fuhr uns Marius zum Mittagessen ins „Landhaus Schaaf“. Das Mittagessen war vorbestellt, sodass es zügig etwas zu Essen ab; schließlich hatten wir alle schon sehr früh gefrühstückt.
Pünktlich standen wir am Bus und weiter ging es nach Limburg. Busfahrer Marius ließ uns nahe der Altstadt aussteigen; der Weg zum Dom war dann nicht mehr weit.
Leider war der Dom verhüllt; an diesen alten Gemäuern sind eben ständig Reparaturen zu erledigen.
Hier kommen noch ein paar Impressionen von einem kleinen Stadtrundgang …
Im ältesten Café gab es zum Abschluß noch ein leckeres Eis und dann ging es zurück zum Bus. Das Haus, in dem das Café sich befindet ist über 800 Jahre alt. Das habe ich auf einem Schild auf dem „stillen Örtchen“ gelesen; man entschuldigte sich dort für den kleinen Toilettenraum, aber Änderungen seien aufgrund des Denkmalschutzes leider nicht möglich. Müssen sich also irgendwelche Gäste über den „zu kleinen“ Raum beschwert haben; mir war er groß genug. Hahaha!
Ein wunderschöner Tag (etwas zu heiß) ging langsam zu Ende; unsere Rückfahrt verlief ohne Zwischenfälle und Staus und wir waren gegen 19 Uhr zurück im heimischen Rummenohl.
Im Namen der ganzen Reisegesellschaft bedanke ich mich bei Marlies Kraus, die diesen schönen Tag wieder gestaltet hatte.
Endlich, es ist wieder soweit! Die Wanderfreunde Priorei-Rummenohl gehen mit den befreundeten Wanderfreuen aus Boele, Dahl und Hagen wieder auf große Fahrt. Früh morgens ging es mit Fischer-Reisen und unserer Fahrerin Avin in Rummenohl los. Unser Ziel: Bad Elster in Sachsen.
Reisedienst Fischer schickt seine netteste Fahrerin Avin
Wir kamen am frühen Nachmittag an unserem Ziel Bad Elster im Hotel „Weisse Elster“ an
Bad Elster – Hotel Weisse Elster
und wurden mit Café und Kuchen erwartet. Die Zimmer wurden bezogen, ein kleiner Erkundungsgang durch den wunderschönen Kurpark wurde unternommen.
Kurpark Bad Elster
Am nächsten Morgen erwartete uns unser Reiseleiter Holger, der uns für die nächsten Tage begleitete. Unsere Ziele heute: Pirk in der Oberpfalz; Fotostopp an der Elstertalbrücke (eine der größten Steinbogenbrücken Europas). Baubeginn 1938, die Arbeiten wurden 1940 durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen; 50 Jahre lang blieb die Brücke unvollendet und erst nach der Deutschen Wiedervereinigung von 1990 – 1993 fertiggestellt.
Gruppenfoto mit ganz vielen Damen unter der Elstertalbrücke
Weiter ging es zum Thermalbrunnen an der Neumühle bei Geilsdorf. Die Quelle liegt auf einem Privatgrundstück, aber Dank unseres Reiseleiters waren wir herzlich willkommen.
Thermalbrunnen an der Neumühle bei Geilsdorf
Weiter ging die Fahrt nach Markneukirchen – Wohlhausen. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.Hüttels Musikwerke-Ausstellung; dieses Museum ist in Familienbesitz und wird liebevoll gepflegt und die Schätze fröhlich präsentiert.
Hüttels Musikwerke-Ausstellung
Nach einem leckeren Mittagessen im Gasthof Almenhof ging es zurück Richtung Bad Elster.
Für eine kleine Gruppe gab es abends noch ein „Highlight“: Wir haben ganz kurzfristig Karten für die Komödie „Im weißen Rößl“ bekommen und sind in das wunderschöne König Albert-Theater gegangen. Der Abend war sehr unterhaltsam!
Die Theaterfreunde auf dem roten Teppich vor dem König Albert-TheaterKronleuchter
Am nächsten Morgen ging es wieder früh los! Unser heutiges Ziel: Bayreuth, die Stadt Richard Wagners. Holger übernahm die Stadtführung, bevor es zu einer Führung ins Markgräfliche Obernhaus ging.
Holger bei seinen einleitenden Worten …Haus Wahnfried – das Wohnhaus Richard Wagner
Der Rest dieses schönen, sonnigens Tages stand uns zur freien Verfügung.
Unser letzter Tag: Früh aufstehen, frühstücken und los gehts. Unser Ziel: Die Egerquelle.
Ein Stein dient dem Gedenken der sudetendeutschen Heimatvertriebenenen; es steht geschrieben: Als der Knabe kam zur Eger: „Eger, sprich, wo eiltst du hin?“ „Zu der Elbe, rauscht es reger, zu der Elbe muß ich ziehn:“ Als der Knabe kam zur Elbe, war die Antwort inhaltsschwer; donnernd braust zurück dieselbe: „Und ich muß ins deutsche Meer!“
Weiter ging des zum Naturreservat Soos; wir machten eine schöne kleine Wanderung durch das Moorland bis hin zu einer sprudelnden Mineralwasserquelle. Wir haben das Wasser probiert; es schmeckte ein bisschen nach rostigen Nägeln …
Dann aber wurde es lecker; tschechische Küche – hmmm. In einem Bergstollen (früher war hier ein Gärkeller) ist das Restaurant Ve Skále; hier wurden wir mit leckeren Gerichten verpflegt.
Der stille Zecher mit charmanter BegleitungIm ehemaligen Gärkeller
Nach dem Mittagessen machten wir uns auf nach Marienbad: So viele schöne alte Häuser. Kleiner Stadtrundgang mit Holger (mit wem auch sonst?). Vorbei an den Luxushotels bis zu den Maxim Gorky-Colonaden. Wunderschön!
Maxim Gorky-ColonadeDeckengemälde in der Maxim Gorky-Colonade
Nach dieser beeindruckenden Stadt sind wir wieder nach Bad Elster zurückgefahren. Unser letztes Abendessen im Hotel, unser letzter fröhlicher Abend. Wieder geht eine schöne Reise zu Ende. Wir bedanken uns bei unserem Vorsitzenden Sigfrid Meyer, der wieder mal eine tolle Reise organisiert hat. Auf die nächste Reise im Jahr 2025 freuen wir uns schon jetzt.
Lecker, lecker: Es gibt wieder Spargel im Hotel Clemens-August. Pünktlich um 9.30 Uhr fuhr Fischer’s Bus in Rummenohl ab. Auf dem Weg zur Autobahn sammelten wir weitere Leckerschmecker ein; insgesamt fielen 51 Spargelfreunde zum Schlemmen ins Hotel Clemens-August ein.
Nach der freundlichen Begrüßung durch den Chef persönlich (der tatsächlich Clemens-August heißt) startet die „Schlacht am Buffet“; alles sehr ruhig und zivilisiert.
Es gab von allem genug: Spargelsalat, Spargelröllchen, Spargelcremesüppchen, und natürlich Spargel, Spargel, Spargel pur (bis zum Abwinken). Soße Hollandaise, Kartoffeln, Schnitzelchen vom Schwein, Putenschnitzel, Fisch, Schinken und und und. Herz, was willst Du mehr? Zum Nachtisch gab es Erdbeeren mit Sahne und Eis. Dann noch einen Espresso zum Verdauen und es ging weiter zum Schloss Cappenberg.
Eine Gruppe zog es vor in das Schlosscafé einzukehren (haben die etwa schon wieder gegessen?) und die andere Gruppe ging durch den wunderschönen Park zum Schloss. Diese uralten, mächtigen Bäume – sooo schön.
Im Schloss gab es 2 Kunstausstellungen: Kaiser Barbarsossa und Das Vermächtnis von Cappenberg. Wer durch das prachtvolle Treppenhaus ins 1. Obergeschoss gestiegen war, der konnte die ehemaligen Wohnräume mit wunderschönen alten Schränken mit aufwendigen Intarsienarbeiten, alten Öfen und Nachbildungen der einstigen Sitzmöbel bestaunen.
Zum Schluss haben wir noch einen Blick in die Schlosskirche (war leider abgeschlossen) werfen können.
Pünktlich um 16.30 Uhr fuhr unser Bus wieder Richtung Heimat. Alle waren satt und zufrieden; nächstes Jahr bitte wieder Spargel!